Weichholzmöbel – Welche Holzarten werden für Weichholzmöbel genommen?

31 Mai 2010

Vom Bauernmobiliar zum Liebhaberstück – früher galten Weichholzmöbel als so genannte Bauernmöbel und wurden mit zusätzlicher Farb-Bemalung zu schmucken Einrichtungs- und Aufbewahrungsmöbeln aufgewertet. Wer zu dieser Zeit etwas auf sich hielt, setzte auf schwere und dunkle Hartholzmöbel. Viele, die nicht das nötige Kleingeld, für solch teure Möbel hatten, bedienten sich einem einfachen Trick. Sie verfärbten die günstigen Weichholzmöbel in einer Weise, dass diese sich farblich nicht mehr von den echten Hartholzmöbeln unterscheiden ließen. Um die Täuschung zu perfektionieren wurden sogar die Maserung des Hartholzes auf das Weichholz aufgetragen. Aber wie das Wort früher am Anfang schon zeigt, haben sich die Zeiten geändert. Antike Weichholzmöbel sind begehrt und vor allem stabil. Schön restauriert sind sie als Antiquitäten ein Blickfang in jedem Haus und in jeder Wohnung und verleihen ein en vogue Gefühl.

Weichholzmöbel – Heimisches Holz für hemische Möbel

Das Mobiliar wurde zur damaligen Zeit aus einheimischen Hölzern hergestellt. Das weiche Holz der Tannen, Fichten und Kiefern wird heute noch zur liebevollen Restaurierung historischer Stück genutzt. Diese filigrane Handarbeit, ist mit den industriell hergestellten Weichholzmöbeln von Heute, nicht zu vergleichen. Mit etwas Geschick und Zeit können die ältesten Weichhölzer wieder in neuem Glanz erscheinen. Sammler und Restauratoren besuchen vor allem Flohmärkte und ähnliche Verkaufsveranstaltungen, um besondere Stücke aus der Barockzeit, bis hin zur Zeit des Jugendstils zu ergattern. Wer sich einmal die Zeit nimmt, ein Weichholzmöbelstück zu restaurieren, wird von dieser Freizeitgestaltung schnell in ihren Bann gezogen werden.