Biedermeier Kommode – Was kostet eine gut erhaltene antike Kommode aus der Biedermeier Zeit?

2 November 2011

Verarbeitung wichtigster Faktor

Der Preis einer gut erhaltenen Biedermeierkommode ist selbstverständlich von verschiedenen Faktoren abhängig. Am wichtigsten ist die Verarbeitung, die Oberflächenversiegelung als auch die kunsthandwerkliche Ausführung. Eine Biedermeierkommode aus Nussbaum- oder Kirschbaumholz mit Handpolitur wird in gut erhaltenem originalem Zustand mit einem höheren Preis angesetzt sein, als eine Kommode aus Weichholz.
Der Wert der Kommode wird darüber hinaus durch den eben genannten Originalzustand mitbestimmt. Im Handel sind freilich prächtige und vollständig restaurierte Biedermeierkommoden zu erwerben. Allerdings sind hier nicht immer alle Einzelteile noch original, sondern teilweise nachträglich ergänzt. Für einen Laien ist dies schwer zu erkennen, nur ein geschultes Auge erkennt dies.

Preise bei Biedermeierkommoden

Doch zurück zu den Preisen: Biedermeierkommoden aus Weichholz, Birke oder auch Eiche mit Wachs imprägniert werden im Handel zwischen 600 Euro und 1500€ angeboten. Die Preisspanne ergibt sich durch die Ausführung und Verarbeitung des Möbels. Je schlichter die Kommode und je weniger kostbar das Holz, desto niedriger ist der Preis anzusetzen. Biedermeierkommoden aus Edelhölzern wie Nussbaum, Kirschbaum oder Mahagoni mit Handpolitur sind ab etwa 1600 Euro zu haben. Auch hier gilt: Je aufwendiger die Verarbeitung, desto teurer die Möbel.

Antiquitäten Kommode – Biedermeierkommode

11 Juni 2010

Biedermeierkommoden präsentieren handwerkliches Geschick vergangener Zeiten. Anfang bis Mitte des 19. Jahrhunderts war in Deutschland die Zeit des Biedermeiers. Das Bürgertum sehnte sich nach einem gemütlichen Heim. Durch politische Entwicklungen rückte ein preiswerter und schlichter Möbelstil die natürliche Maserung des Holzes in den Mittelpunkt. Wurzelmaserfurniere verzauberten schlichtes Kiefernholz zu attraktiven Möbeln. Aufwendige Schnitzereien und Drechselarbeiten, Intarsien und Vergoldungen gehörten der Vergangenheit an. Nussbaum und Kirsche wurden zu dominierenden Holzarten, die nach alter Handwerkskunst aufgearbeitet noch heute eine Bereicherung für modernes Wohnambiente sind.

Stauraum in schöner Form die Biedermeierkommode

Hochglanzpolierte, antike Kommoden aus der Biedermeierzeit haben unterschiedlich angeordnete Schubkästen. Vielfach sind es drei durchgehende, die mit ihren Furnierbildern auf den Kastenblenden und dezent verzierten Metallbeschlägen bei Schlössern und Griffelementen das Gesamtbild der Kommode beeinflussen. Oftmals sind Säulen das einzige Zierelement und stützen elegant den obersten Schubkastenbereich, der etwas vorsteht und besondere Räumlichkeit vermittelt. Jeder Holzliebhaber wird ebenso das handwerkliche Geschick bei den Furnierbildern an beiden Seiten bewundern. Holz mit seiner Lebendigkeit steht bei der Kommode aus dem Biedermeier im Mittelpunkt. Vier elegante, vielfach konisch zulaufende Schrankfüße vermitteln bei diesen Modellen eine gewisse Leichtigkeit.

Biedermeier Schreibkommode

Eine Schreibkommode aus dem Biedermeier ist ein ganz besonderes Möbelstück. Über den Schubkästen kann eine Schreibplatte aufgeklappt werden und dahinter verbergen sich kleine Schubkästen, die für Ordnung sorgen. Vielleicht wird sogar ein Geheimfach entdeckt. Antike Biedermeierkommode sind echte Schmuckstücke aus vergangenen Zeiten und ziehen alle Blicke auf sich. In Einzelstellung präsentiert sie ihre glänzende Schönheit.

Antiquitäten Kommode – Gründerzeit Kommode

13 Mai 2010

Die Gründerzeit leitete Ende des 19. Jahrhunderts durch wachsenden Wohlstand ein neues Wohngefühl ein. Massive Möbel mit kantiger Grundstruktur und handwerklich attraktiven Verzierungen rückten in den Mittelpunkt der Wohnkultur. Großzügige Raumaufteilungen ermöglichten stilvollendete Einrichtungen mit Gründerzeit-Möbeln. Vorrangig prägten Hölzer und entsprechend auch Möbel aus den Hölzern Eiche und Nussbaum diese Stilepoche. Edelhölzer waren damals wie heute eine teure Art des Einrichtens, das trifft auch – vielleicht ein bisschen überraschend – auf das eigentlich in Mitteleuropa durchaus vorhandene Nussbaum-Holz zu. Weichholzmöbel mit speziellen Oberflächenlasuren oder als furnierte Ausführung ermöglichten den unteren Gesellschaftsschichten ebenfalls das Einrichten mit Gründerzeit-Möbeln.

Zeitloses Möbel Kommode als praktischer und formschöner Stauraum

Kommoden sind zu allen Zeiten beliebt und praktisch. In den Schubkästen gibt es viel Stauvolumen und unterschiedliche Schubkästen-Systeme verleihen Individualität. Attraktive Zierelemente sind Zeugen einer beeindruckenden Drechselkunst. Jedes Detail fasziniert. Die Deckelplatten gefallen mit der typischen Profilierung, über die gern liebevoll die Finger gleiten. Schnecken, Lisenenleisten und Diamantenquader sind nur einige Zierelemente. Der vorderen Fußgestaltung wurde viel Bedeutung beigemessen. Sie rundet mit profilierten oder gedrechselten Kugeln das Erscheinungsbild ab. Im hinteren – für den Betrachter nicht einsehbaren – Bereich sind nur schlichte Holzklötzer als Standfüße angebracht. Ein weiteres Gestaltungselement sind die verzierten und zierlich geschwungenen Griffe aus verschiedenen Metallen. Als Blindattrappe oder mit Schließmechanismus liegen diese angenehm in der Hand.

Stillvoll wohnen mit antiken Kommoden der Gründerzeit

Antike Kommoden aus der Gründerzeit sind in der heutigen Zeit besonders edle Einrichtungsgegenstände mit interessanter Vergangenheit. Sie fügen sich als dekoratives Einzelstück optimal in jedes Wohnambiente ein. Wertvolle Maserungen künden von der Vielseitigkeit des Holzes mit seinen Lebensadern. Edle Oberflächen setzten besondere Akzente. Stilvoll wohnen mit einer antiken Kommode aus der Gründerzeit muss kein Traum bleiben.

Antikes Stilmöbel – die Antiquitäten Kommode des Biedermeier

8 Mai 2010

Die Jahre zwischen 1815 und 1848, die als Epoche des Biedermeier bekannt sind, gehören zur letzten schöpferischen Zeitspanne vor dem Beginn der historischen Nachahmungen (Historismus). Die Bezeichnung Biedermeier Stilepoche erhielt das Biedermeier allerdings erst nachträglich, zu Beginn des 20. Jahrhunderts. Die Möbelherstellung brachte in der Stilepoche des Biedermeier klare Formen hervor, die sich vor allem durch Zweckmäßigkeit auszeichneten und dennoch ein sehr elegantes Design aufwiesen. Dekoratives Zierwerk war nicht mehr gefragt. Stattdessen waren gute Weich- und Edelhölzer mit ihren Maserungen das Schmuckelement schlechthin. Besondere Profilierungen, auf die nicht verzichtet wurde, entdeckte man oft erst auf den zweiten Blick. Die ausgezeichnete Handwerksarbeit war dagegen vordergründig sichtbar.

Biedermeier Kommode schöne Optik, reichlich Stauraum

Die Biedermeier Kommode hatte meist große Fächer, die herausgezogen werden konnten. Sie waren zwei- oder mehrfach übereinander angeordnet, boten reichlich Stauraum, und obenauf war viel Platz, der gern für Ziergegenstände und Bilder genutzt wurde. Gemütlichkeit und Idyll waren Ausdruck des Rückzuges in die Privatsphäre, die als unpolitisch galt. Eine Kommode fehlte fast in keinem Haushalt und stand auch nicht nur ausschließlich im Wohnzimmer.

Ihre Verwendungsmöglichkeiten waren äußerst vielfältig, und auch die so genannte Herrenkommode war sehr beliebt. Bei der Herstellung wurde vorrangig helles Holz verwendet, in dem die Maserungen besser zur Geltung kamen. Eine farbliche Besonderheit waren schwarze Kommoden, die heute Seltenheitswert haben. Wegen ihrer schlichten Form sind diese Möbelstücke mühelos in moderne Einrichtungen integrierbar. Zahlreiche Nachbildungen dieses Mobiliars zeugen davon, wie beliebt die Möbel im Stil des Biedermeier noch immer sind.

Antike Kommoden so erkennt man eine antike Kommode

23 April 2010

Antiquitäten liegen immer im Trend – auch und gerade im 21. Jahrhundert lassen sich Möbelliebhaber und Einrichtungsfreunde von der Schönheit und hochwertigen Verarbeitung der Möbel der vergangenen Jahrhunderte und Stilepochen begeistern. Zunehmend führt die Beliebtheit von Antiquitäten auch zu einem Boom von billigen Replikaten und Händlern, die versuchen mit dem Verkauf von Kopien antiker Möbel Gewinn zu machen. Möchten Sie also eine echte, antike Kommode erwerben, hilft nur der aufmerksame Blick und im Zweifelsfall der Rat eines Experten. Antike Kommoden sind im Gegensatz der “auf-alt-gemachten” Replikate beinahe immer aus massivem Holz oder Leimholz und nicht wie die moderne Massenware aus günstigerem Holz-Furnier.

Bearbeitungsmethode macht bei antiken Kommoden den optischen Unterschied

Antike Kommoden verfügen, sofern Sie noch nicht aufgearbeitet wurden, über eine natürliche Patina. “Neuen, falschen Antiquitäten” wurde diese Patina künstlich auferlegt, was man meistens sehen kann, da es sich um echte Gebrauchsspuren handelt. Ein Hinweis, der auch Laien erkennen lässt, ob eine Kommode tatsächlich älter ist als aus dem Jahr 1840, dass Sie keinerlei scharfe Kanten aufweisen darf. Denn zu dieser Zeit gab es noch keine Kreissägen oder ähnliche Werkzeuge, mit denen Hölzer auf diese Weise verarbeitet wurden.

Um stets Antiquitäten von Fälschungen zu unterscheiden braucht es aber letztendlich viel Erfahrung und Know how. Lassen Sie sich am besten vom Antiquitätenhändler Ihres Vertrauens beraten und lernen Sie Stück für Stück, was z.B. eine antike Kommode oder andere Antiquitäten so wertvoll macht und wie Sie von neueren Möbeln zu unterscheiden sind.