Antiker Vitrinen Schrank – daran erkennt man eine Vitrinen Aufsatzkommode

21 November 2011

Eine Vitrinenaufsatzkommode ist stets ein zweiteiliges Möbel. Es besteht aus einer Kommode oder Anrichte, die ohne den Aufsatz als eigenständiges Möbel genutzt werden kann. Der Aufsatz hingegen verfügt weder über eine Vorrichtung zum Aufhängen noch zum Aufstellen. Er wird direkt auf Kommode aufgesetzt und ist stets höher als der Unterbau.

Holzvitrinen mit verglasten Türen

Die Vitrine des antiken Möbels ist in der Regel aus Holz gefertigt und verfügt über verglaste Türen. Je nach Stilepoche und Käuferschicht können diese Möbel in der Ausführung und vom Stil her stark differieren. Doch war die Vitrinenaufsatzkommode immer ein edles Möbel für eine eher wohlhabende Käuferschicht und wurde daher meist aus kostbarem Holz wie Nussbaum gefertigt. Die Vitrinenaufsatzkommode ist ein Möbel für das Speise- oder Wohnzimmer. Die Vitrine wurde in früheren Zeiten schon zur Aufbewahrung und zum Zeigen des schönen Geschirrs genutzt. Für den heutigen Liebhaber antiker Möbel eignet sie sich auch zur Aufbewahrung und Ausstellung von Sammelpreziosen wie Objekten aus Silber, Schmuck und Ähnlichem.

Wichtig: Vor dem Kauf Fachkenntnise erwerben

Das antike Original zu erkennen setzt voraus, nicht nur den jeweiligen Stil der betreffenden Zeit, sondern auch die Verarbeitungstechniken zu kennen als auch Ergänzungen zu erkennen. Für dieses Möbel gilt wie für alle Antiquitäten, sich möglichst vor Erwerb intensiv mit der Materie auseinander zu setzen.

Antiquitäten Vitrinen – Kennzeichen der Gründerzeitvitrine

26 April 2010

Gründerzeit Antiquitäten – was macht eigentlich das Besondere einer Gründerzeitvitrine aus? Die Stilepoche der Gründerzeit steht für Aufschwung, Aufbruchstimmung und gipfelnden Wohlstand des Bürgertums. Es war Gründerzeit, als im 19. Jahrhundert die Industrialisierung in Mitteleuropa für einen wahren Wirtschaftsboom sorgte. Es entwickelte gerade das Bürgertum ein neues stolzes Selbstverständnis, das Schluss mit einer Bescheidenheit in der Wohnkultur machte: Jeder sollte sehen können, dass das Bürgertum zu neuem Reichtum gekommen war. Entsprechend entwickelten sich die Einrichtungen der Häuser zu dieser Zeit. Die Gründerzeitmöbel, sollten der Ausdruck des neuen bürgerlichen Selbstbewusstseins sein. Es kann also kaum jemanden verwundern, dass die antiken Vitrinen, Stühle, Tische und Schränke aus der Gründerzeit auch heute noch als echte Schmuckstücke wahrgenommen werden. In Ihnen mischen sich viele Stilrichtungen vergangener Zeiten, wie der Renaissance, dem Barock und des Rokoko.

Repräsentatives Möbel – die Gründerzeitvitrine

Gerade Gründerzeitvitrinen sind Antiquitäten aus dieser Zeit, die auch im modernen Wohnraum voll zur Geltung kommen. Vitrinen aus dieser Aufschwungzeit des Bürgertums im 19. Jahrhundert hatten damals vor allem eine repräsentative Funktion: Dunkles Holz, wie Nussbaum oder Eiche, und aufwendige Verzierungen, die an die Kunstformen der Renaissance erinnern, sind typisch für Gründerzeitmöbel. Nicht nur die aufwendigen Verschnörkelungen und neobarocken Verzierungen greifen vergangene Stilepochen auf, sondern auch die Form der Möbel orientiert sich an den klobigen, kantigen Formen, die auch schon in der Renaissance zugegen waren. Kennzeichen für Gründerzeitvitrinen sind des Weiteren die charakteristischen Kugelfüße oder gedrechselte Beine und Verstrebungen an Vitrinen oder Schrankaufsetzern.