Posts Tagged antike Kommoden

Antiquitäten Kommode – das Louis-Philippe Vertiko

27 November 2011

Elegantes und verspieltes Vertiko

Das Vertiko im Louis-Philippe Stil zeichnet sich durch eine feine Eleganz aus, welche durchaus verspielt wirkt. Dies verdankt sie dem Stil, welcher noch in die Zeit des Historismus gehört und auch als Neo-Rokoko bezeichnet wird. Geschweifte und geschwungene Linien dominieren den Louis-Philippe Stil. So sind die Zierschnecken eines solchen Vertikos filigraner und geschwungener als die typischen Schnecken eines Jugendstilvertikos. Zierleisten und eine Abdeckplatte mit geschwungener Kante verleihen dem Louis-Philippe Vertiko die besagte verspielte Eleganz. Auch die Kugelfüße sind aufwendiger gearbeitet als beim Jugendstil Vertiko. Üppiges Schnitzwerk und gedrechselten Frontsäulen schmücken viele Exemplare, vor allem solche aus Edelholz.

Typisches Möbelstück des 19. Jahrhunderts

In Verbindung mit einem kostbaren Holz erhält der Liebhaber ein herrliches, typisches Möbel des späten 19. Jahrhunderts mit Anklängen an den Rokokostil. Freilich verlangt ein solches Stück nach einem Platz, der ihm viel Geltung verschafft. Es sollte einzeln stehen, oder sich mit in einem Abstand zu anderen filigranen Möbeln befinden. Silber und Kristall passen zu diesem eigenwilligen Möbel aus Edelholz sehr gut, insbesondere wenn sie durch Handpolitur versiegelt sind.Viel verspielter wirken die Vertikos des Louis-Philippe Stils aus Weichholz, vor allem in aktueller Oberflächenbehandlung aus Wachs. Sie lassen sich hervorragend in den Landhausstil integrieren oder passen zu nicht allzu plumpen, gewachsten oder geölten Naturholzmöbel.

Biedermeier Kommode – Was kostet eine gut erhaltene antike Kommode aus der Biedermeier Zeit?

2 November 2011

Verarbeitung wichtigster Faktor

Der Preis einer gut erhaltenen Biedermeierkommode ist selbstverständlich von verschiedenen Faktoren abhängig. Am wichtigsten ist die Verarbeitung, die Oberflächenversiegelung als auch die kunsthandwerkliche Ausführung. Eine Biedermeierkommode aus Nussbaum- oder Kirschbaumholz mit Handpolitur wird in gut erhaltenem originalem Zustand mit einem höheren Preis angesetzt sein, als eine Kommode aus Weichholz.
Der Wert der Kommode wird darüber hinaus durch den eben genannten Originalzustand mitbestimmt. Im Handel sind freilich prächtige und vollständig restaurierte Biedermeierkommoden zu erwerben. Allerdings sind hier nicht immer alle Einzelteile noch original, sondern teilweise nachträglich ergänzt. Für einen Laien ist dies schwer zu erkennen, nur ein geschultes Auge erkennt dies.

Preise bei Biedermeierkommoden

Doch zurück zu den Preisen: Biedermeierkommoden aus Weichholz, Birke oder auch Eiche mit Wachs imprägniert werden im Handel zwischen 600 Euro und 1500€ angeboten. Die Preisspanne ergibt sich durch die Ausführung und Verarbeitung des Möbels. Je schlichter die Kommode und je weniger kostbar das Holz, desto niedriger ist der Preis anzusetzen. Biedermeierkommoden aus Edelhölzern wie Nussbaum, Kirschbaum oder Mahagoni mit Handpolitur sind ab etwa 1600 Euro zu haben. Auch hier gilt: Je aufwendiger die Verarbeitung, desto teurer die Möbel.

Antiquitäten Kommode – Gründerzeit Kommode

13 Mai 2010

Die Gründerzeit leitete Ende des 19. Jahrhunderts durch wachsenden Wohlstand ein neues Wohngefühl ein. Massive Möbel mit kantiger Grundstruktur und handwerklich attraktiven Verzierungen rückten in den Mittelpunkt der Wohnkultur. Großzügige Raumaufteilungen ermöglichten stilvollendete Einrichtungen mit Gründerzeit-Möbeln. Vorrangig prägten Hölzer und entsprechend auch Möbel aus den Hölzern Eiche und Nussbaum diese Stilepoche. Edelhölzer waren damals wie heute eine teure Art des Einrichtens, das trifft auch – vielleicht ein bisschen überraschend – auf das eigentlich in Mitteleuropa durchaus vorhandene Nussbaum-Holz zu. Weichholzmöbel mit speziellen Oberflächenlasuren oder als furnierte Ausführung ermöglichten den unteren Gesellschaftsschichten ebenfalls das Einrichten mit Gründerzeit-Möbeln.

Zeitloses Möbel Kommode als praktischer und formschöner Stauraum

Kommoden sind zu allen Zeiten beliebt und praktisch. In den Schubkästen gibt es viel Stauvolumen und unterschiedliche Schubkästen-Systeme verleihen Individualität. Attraktive Zierelemente sind Zeugen einer beeindruckenden Drechselkunst. Jedes Detail fasziniert. Die Deckelplatten gefallen mit der typischen Profilierung, über die gern liebevoll die Finger gleiten. Schnecken, Lisenenleisten und Diamantenquader sind nur einige Zierelemente. Der vorderen Fußgestaltung wurde viel Bedeutung beigemessen. Sie rundet mit profilierten oder gedrechselten Kugeln das Erscheinungsbild ab. Im hinteren – für den Betrachter nicht einsehbaren – Bereich sind nur schlichte Holzklötzer als Standfüße angebracht. Ein weiteres Gestaltungselement sind die verzierten und zierlich geschwungenen Griffe aus verschiedenen Metallen. Als Blindattrappe oder mit Schließmechanismus liegen diese angenehm in der Hand.

Stillvoll wohnen mit antiken Kommoden der Gründerzeit

Antike Kommoden aus der Gründerzeit sind in der heutigen Zeit besonders edle Einrichtungsgegenstände mit interessanter Vergangenheit. Sie fügen sich als dekoratives Einzelstück optimal in jedes Wohnambiente ein. Wertvolle Maserungen künden von der Vielseitigkeit des Holzes mit seinen Lebensadern. Edle Oberflächen setzten besondere Akzente. Stilvoll wohnen mit einer antiken Kommode aus der Gründerzeit muss kein Traum bleiben.

Antike Kommoden so erkennt man eine antike Kommode

23 April 2010

Antiquitäten liegen immer im Trend – auch und gerade im 21. Jahrhundert lassen sich Möbelliebhaber und Einrichtungsfreunde von der Schönheit und hochwertigen Verarbeitung der Möbel der vergangenen Jahrhunderte und Stilepochen begeistern. Zunehmend führt die Beliebtheit von Antiquitäten auch zu einem Boom von billigen Replikaten und Händlern, die versuchen mit dem Verkauf von Kopien antiker Möbel Gewinn zu machen. Möchten Sie also eine echte, antike Kommode erwerben, hilft nur der aufmerksame Blick und im Zweifelsfall der Rat eines Experten. Antike Kommoden sind im Gegensatz der “auf-alt-gemachten” Replikate beinahe immer aus massivem Holz oder Leimholz und nicht wie die moderne Massenware aus günstigerem Holz-Furnier.

Bearbeitungsmethode macht bei antiken Kommoden den optischen Unterschied

Antike Kommoden verfügen, sofern Sie noch nicht aufgearbeitet wurden, über eine natürliche Patina. “Neuen, falschen Antiquitäten” wurde diese Patina künstlich auferlegt, was man meistens sehen kann, da es sich um echte Gebrauchsspuren handelt. Ein Hinweis, der auch Laien erkennen lässt, ob eine Kommode tatsächlich älter ist als aus dem Jahr 1840, dass Sie keinerlei scharfe Kanten aufweisen darf. Denn zu dieser Zeit gab es noch keine Kreissägen oder ähnliche Werkzeuge, mit denen Hölzer auf diese Weise verarbeitet wurden.

Um stets Antiquitäten von Fälschungen zu unterscheiden braucht es aber letztendlich viel Erfahrung und Know how. Lassen Sie sich am besten vom Antiquitätenhändler Ihres Vertrauens beraten und lernen Sie Stück für Stück, was z.B. eine antike Kommode oder andere Antiquitäten so wertvoll macht und wie Sie von neueren Möbeln zu unterscheiden sind.