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Antiker Vitrinen Schrank – daran erkennt man eine Vitrinen Aufsatzkommode

21 November 2011

Eine Vitrinenaufsatzkommode ist stets ein zweiteiliges Möbel. Es besteht aus einer Kommode oder Anrichte, die ohne den Aufsatz als eigenständiges Möbel genutzt werden kann. Der Aufsatz hingegen verfügt weder über eine Vorrichtung zum Aufhängen noch zum Aufstellen. Er wird direkt auf Kommode aufgesetzt und ist stets höher als der Unterbau.

Holzvitrinen mit verglasten Türen

Die Vitrine des antiken Möbels ist in der Regel aus Holz gefertigt und verfügt über verglaste Türen. Je nach Stilepoche und Käuferschicht können diese Möbel in der Ausführung und vom Stil her stark differieren. Doch war die Vitrinenaufsatzkommode immer ein edles Möbel für eine eher wohlhabende Käuferschicht und wurde daher meist aus kostbarem Holz wie Nussbaum gefertigt. Die Vitrinenaufsatzkommode ist ein Möbel für das Speise- oder Wohnzimmer. Die Vitrine wurde in früheren Zeiten schon zur Aufbewahrung und zum Zeigen des schönen Geschirrs genutzt. Für den heutigen Liebhaber antiker Möbel eignet sie sich auch zur Aufbewahrung und Ausstellung von Sammelpreziosen wie Objekten aus Silber, Schmuck und Ähnlichem.

Wichtig: Vor dem Kauf Fachkenntnise erwerben

Das antike Original zu erkennen setzt voraus, nicht nur den jeweiligen Stil der betreffenden Zeit, sondern auch die Verarbeitungstechniken zu kennen als auch Ergänzungen zu erkennen. Für dieses Möbel gilt wie für alle Antiquitäten, sich möglichst vor Erwerb intensiv mit der Materie auseinander zu setzen.

Antiquitäten Gründerzeit der Gründerzeit Schrank

3 Juni 2010

Antiquitäten aus der Gründerzeit haben viele Gesichter, deshalb ist es für Laien schwer, Gründerzeit Antiquitäten tatsächlich als solche einzuordnen. Genau genommen bezieht sich der Begriff auf den ausgehenden Historismus, wird von Fachleuten nicht als Stilepoche gesehen und beinhaltet letztendlich die Zeit um 1870, in der ein Unternehmensgründer schnell wohlhabend werden konnte.

Gründerzeit Möbel – irgendwo zwischen Barock und Historismus

Umgangssprachlich hat sich die Bezeichnung durchgesetzt, wenn sie auch inhaltlich den Historismus meint. Der wiederum brachte Möbel hervor, die vergangenen Epochen nachempfunden wurden. Ein Schrank aus der historischen Gründerzeit kann beispielsweise dem Barock ähneln, kann aber auch wie ein Renaissance-Möbel aussehen. Antiquitäten aus dem 19. Jahrhundert, besonders aus deren zweiten Hälfte, haben, dessen ungeachtet, eine große Liebhabergemeinde. Völlig zu Recht! Sie sind von handwerklicher Kunstfertigkeit und meistens aus sehr gutem Holz gearbeitet.

Gründerzeitschrank, pompöse Verzierung und dominant in der Wirkung

Ein Schrank war damals nicht nur ein funktionaler Einrichtungsgegenstand. Das Bürgertum legte großen Wert darauf, dass darin gleichfalls der Aufschwung, den es selbst in dieser Zeit erlebte, Ausdruck fand. Das Mobiliar schien sich in der Art seines Dekors deshalb zu übertrumpfen. Pompös und wuchtig war so ein Schrank fast immer; dazu reich verziert und oft auch mit Goldbemalungen versehen. Die Möbelherstellung wurde durch die industrielle Entwicklung vereinfacht, was wiederum Schwierigkeiten bei der dekorativen Gestaltung nach sich zog. Verzierungen wurden durch spezielles Formen von Papiermaché (auch Pulpe oder Pappmache genannt) gefertigt und Zinkguss mit entsprechender Bemalung ersetzte die Goldbronze. Ein Fachmann erkennt das, zieht Rückschlüsse auf das Herstellungsjahr. Ein Gründerzeitschrank ist eine Antiquität und – erkennbar.

Weichholzmöbel – Welche Holzarten werden für Weichholzmöbel genommen?

31 Mai 2010

Vom Bauernmobiliar zum Liebhaberstück – früher galten Weichholzmöbel als so genannte Bauernmöbel und wurden mit zusätzlicher Farb-Bemalung zu schmucken Einrichtungs- und Aufbewahrungsmöbeln aufgewertet. Wer zu dieser Zeit etwas auf sich hielt, setzte auf schwere und dunkle Hartholzmöbel. Viele, die nicht das nötige Kleingeld, für solch teure Möbel hatten, bedienten sich einem einfachen Trick. Sie verfärbten die günstigen Weichholzmöbel in einer Weise, dass diese sich farblich nicht mehr von den echten Hartholzmöbeln unterscheiden ließen. Um die Täuschung zu perfektionieren wurden sogar die Maserung des Hartholzes auf das Weichholz aufgetragen. Aber wie das Wort früher am Anfang schon zeigt, haben sich die Zeiten geändert. Antike Weichholzmöbel sind begehrt und vor allem stabil. Schön restauriert sind sie als Antiquitäten ein Blickfang in jedem Haus und in jeder Wohnung und verleihen ein en vogue Gefühl.

Weichholzmöbel – Heimisches Holz für hemische Möbel

Das Mobiliar wurde zur damaligen Zeit aus einheimischen Hölzern hergestellt. Das weiche Holz der Tannen, Fichten und Kiefern wird heute noch zur liebevollen Restaurierung historischer Stück genutzt. Diese filigrane Handarbeit, ist mit den industriell hergestellten Weichholzmöbeln von Heute, nicht zu vergleichen. Mit etwas Geschick und Zeit können die ältesten Weichhölzer wieder in neuem Glanz erscheinen. Sammler und Restauratoren besuchen vor allem Flohmärkte und ähnliche Verkaufsveranstaltungen, um besondere Stücke aus der Barockzeit, bis hin zur Zeit des Jugendstils zu ergattern. Wer sich einmal die Zeit nimmt, ein Weichholzmöbelstück zu restaurieren, wird von dieser Freizeitgestaltung schnell in ihren Bann gezogen werden.

Antiquitäten Schrank – der Frankfurter Wellenschrank

30 April 2010

Eine Spielart der wertvollen Frankfurter Schränke – der Frankfurter Wellenschrank. Mitte des 17. Jahrhunderts entwarf der Frankfurter Schreinermeister Friedrich Unteutsch in seiner Schreinerei erste Prototypen des prunkvollen Frankfurter Schranks – eine Bezeichnung, die sich später für prachtvolle Kleiderschränke barocken Stils durchsetzte.

Frankfuter Wellenschrank – kein Möbel der Bescheidenheit

Aus seiner Werkstatt eroberte der Frankfurter Schrank die Welt – damals dauerte die Herstellung der oft aufwendig verzierten und häufig aus Nussbaum-Furnier, aber auch anderen massiven Holzarten, mindestens ein Jahr. Antike Frankfurter Schränke kommen mittlerweile nicht immer aus Frankfurt, ein Großteil der von Antiquitätenhändlern hoch gehandelten Frankfurter Schränke kommt jedoch aus der Metropole am Main, in der der Prototyp des Frankfurter Schrank entworfen wurde, oder aus dem näheren Umfeld. Für die Zeit des 17. und 18. Jahrhunderts typisch, sind die Schränke eher als klobig zu bezeichnen. Wer damals einen solchen Schrank besaß, wollte nicht unbescheiden auf seinen Reichtum an wertvollen Leinenwaren hinweisen, die man in solchen Schränken verstaute. Heute sind Frankfurter Schränke hochgeschätzte Antiquitäten, die nach wie vor wertvoll gehandelt werden und gerade in freien Räumen voll zur Geltung kommen.

Gewellte Profilleisten prägten den Wellenschrank Begriff

Eine besonders wertvolle und edle Spielart dieses Möbels ist der Frankfurter Wellenschrank. Namen gebend für den Wellenschrank sind die querfurnierten, gewellten Profilleisten. Durch diese ergibt sich ein formschönes Wellenprofil an den Frontseiten und oft auch Seitenteilen dieser massiven Schränke. Wie bei anderen Frankfurter Schränken auch steht der Wellenschrank häufig auf den charakteristisch-barocken Kugelfüßen, die mal rund, mal gequetscht ausgebildet sind. Je aufwendiger ein Frankfurter Wellenschrank verarbeitet und verziert ist, je besser er erhalten und je älter er ist, desto höher sein Wert.

Antike Kommoden so erkennt man eine antike Kommode

23 April 2010

Antiquitäten liegen immer im Trend – auch und gerade im 21. Jahrhundert lassen sich Möbelliebhaber und Einrichtungsfreunde von der Schönheit und hochwertigen Verarbeitung der Möbel der vergangenen Jahrhunderte und Stilepochen begeistern. Zunehmend führt die Beliebtheit von Antiquitäten auch zu einem Boom von billigen Replikaten und Händlern, die versuchen mit dem Verkauf von Kopien antiker Möbel Gewinn zu machen. Möchten Sie also eine echte, antike Kommode erwerben, hilft nur der aufmerksame Blick und im Zweifelsfall der Rat eines Experten. Antike Kommoden sind im Gegensatz der “auf-alt-gemachten” Replikate beinahe immer aus massivem Holz oder Leimholz und nicht wie die moderne Massenware aus günstigerem Holz-Furnier.

Bearbeitungsmethode macht bei antiken Kommoden den optischen Unterschied

Antike Kommoden verfügen, sofern Sie noch nicht aufgearbeitet wurden, über eine natürliche Patina. “Neuen, falschen Antiquitäten” wurde diese Patina künstlich auferlegt, was man meistens sehen kann, da es sich um echte Gebrauchsspuren handelt. Ein Hinweis, der auch Laien erkennen lässt, ob eine Kommode tatsächlich älter ist als aus dem Jahr 1840, dass Sie keinerlei scharfe Kanten aufweisen darf. Denn zu dieser Zeit gab es noch keine Kreissägen oder ähnliche Werkzeuge, mit denen Hölzer auf diese Weise verarbeitet wurden.

Um stets Antiquitäten von Fälschungen zu unterscheiden braucht es aber letztendlich viel Erfahrung und Know how. Lassen Sie sich am besten vom Antiquitätenhändler Ihres Vertrauens beraten und lernen Sie Stück für Stück, was z.B. eine antike Kommode oder andere Antiquitäten so wertvoll macht und wie Sie von neueren Möbeln zu unterscheiden sind.

Antik Schränke – schön eingerichtet mit antiken Schränken

17 April 2010

Schluss mit 08/15-Wohnen, antike Schränke zeugen von gutem Geschmack und Individualität. Der Trend geht zur industriellen Bearbeitung, die eher auf kostengünstiges Fichtenholz oder das noch preiswertere Holz-Furnier anstelle von hochwertigen Materialien setzt. Quasi kostenlos dazu bekommen die Kunden dann auch noch leider oftmals allzu einfallsloses Design, welches sich in den Massenmöbelläden unserer Zeiten leider viel zu oft mit geringerer Qualität gepaart im Angebot findet. Statt Möbel erhalten stehen die Zeichen auf Möbel neu kaufen, das freut den Hersteller und sorgt für einen deutlich geringeren Anspruch an die Haltbarkeit der Möbel.

Moderne Möbel Massenware lassen Indiviualität verkümmern

Ganz nebenbei hat die Massenware vom Fließband hat dazu beigetragen, dass sich Wohnungen und Einrichtungen oft wie ein Ei dem anderen gleichen. Dabei lassen sich Individualität und guter Geschmack auch mit der Inneneinrichtung und der Wahl der Möbel unter Beweis stellen. Statt einer Eiche Schrankwand, wie Sie auch Ihr Nachbar hat, sollten Sie sich einmal mit Antiquitäten beschäftigen: Antike Schränke können aus einer 0815-Einrichtung eine stilvolle und hochwertige Wohnatmosphäre schaffen.

Antik Möbel und antike Schränke – Handarbeit von bleibender Schönheit

Antiquitätenliebhaber wissen zu Recht um den besonderen handwerklichen Wert, den Antiquitäten mit sich bringen: In den vergangenen Jahrhunderten wurden Schränke noch in mühevoller Handarbeit und nur unter Verwendung solider Materialen gebaut, schließlich sollten sie ein ganzes Leben und am besten noch viel länger halten. Antike Schränke müssen dabei nicht zwangsläufig mit anderen Antiquitäten kombiniert werden. Im Gegenteil kann bei einer Einrichtung, die moderne Designermöbel mit antiken Möbelstücken kombiniert, eine intensive ästhetische Spannung entstehen: Die moderne Exklusivität von Designerstücken aus dem 21. Jahrhundert wird unterstrichen durch die geschmackvolle Schönheit vergangener Stilepochen und umgekehrt. Original antike Möbel sind zudem eine lohnende Investition. Nicht nur verwandeln Sie Ihre Wohnung in einen Hort des guten Geschmacks (wobei mittlerweile auch der schlechte Geschmack als Verkaufsansatz gelten kann), betrachtet man den florierenden Antiquitätenmarkt können Sie zu Recht von einer guten Geldanlage sprechen.